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Ihre Kursmöglichkeiten zu "Projekte"

Die Heimat-Detektive begeben sich auf Spurensuche nach den ersten Siedlern ihres Ortes. Wie war das Leben zu Zeiten der Germanen und Kelten? Welche Gebäude errichteten die Römer und was kann man heute noch davon finden? Wer lebte im Mittelalter auf der prächtigen Burg und wo wohnten die Bauern und Handwerker? Welche Spuren kann man finden, um den Veränderungen im Zuge der Industrialisierung nachzugehen?
Abgestimmt auf den jeweiligen Ort, an dem sich die Schule befindet, geht es mit angeleiteten detektivischen Mitteln auf Spurensuche durch den Ort. Die Kinder erforschen altersgerecht und die Neugier fördernd ihren Heimatort. So werden die Geschichte sowie die kulturellen Besonderheiten der eigenen Region erlebbar gemacht. Die aktive Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Themen vor Ort fördert das Verständnis für die eigene Kultur und bietet die Basis, später auch weiterreichend Geschichte und andere Kulturen kennenlernen zu wollen.

Baustein 2- Kombinierte Altstadt- Burg- und Kupferhofführung für Kinder
Auf einem Spaziergang durch die kleinen Gassen und Winkel der Stolberger Altstadt kann einer der der bedeutendsten historischen Stadtkerne Nordrhein-Westfalens entdeckt werden. Dabei wird dem Beinamen Stolbergs „Kupferstadt“ auf dem Grund gegangen. Die prächtigen und sehr gut erhaltenen Kupferhöfe zeugen aus einer Zeit, als in Stolberg in großem Maßstab die Kupfer-Legierung Messing hergestellt wurde. Der Spaziergang führt weiter bis zu der auf einem Kalksteinfelsen gelegenen mittelalterlichen Burg. In dem Wahrzeichen der Kupferstadt Stolberg wird die Zeit der Ritter und Burgherren anschaulich erlebbar gemacht.

Baustein 3- Museums-Sägewerk Zweifall
Die Holzwirtschaft hat in Stolberg, insbesondere in dem „Walddorf Zweifall“ eine lange Tradition. Im Rahmen einer Führung durch das Museums-Sägewerk kann ein Einblick in die lange Geschichte der Sägewerke Stolbergs gewonnen werden. Durch die unmittelbare Nähe zum Wald wird das Heranwachsen eines jungen Baumes bis hin zum Transport eines alten, erwachsenen Baumes zum Sägewerk erlebbar gemacht. Eindrucksvoll kann die Verarbeitung des Holzes im Vorführraum beobachtet werden: am Sägegatter entsteht aus rundem Holz eckiges Holz und durch die Bandsäge erhält das Holz eine scharfe Waldkante.

Informationen, Kursdetails, Termine

Armut und soziale Ausgrenzung sind für viele Menschen zum Alltag geworden. Das beeinträchtigt nicht nur das Leben der Einzelnen, sondern auch den sozialen Frieden und die Demokratie in unserem Land.

Das Projekt soll den Menschen Zukunftsperspektiven geben und sie gegen soziale Ausgrenzung und Armut stärken.

Nordrhein-Westfalen ist ein Land in dem die Lebensräume von „Arm“ und „Reich“ oftmals sehr nah beieinander liegen. Es gibt arme und reiche Regionen, wohlhabende und abgehängte Stadtteile. Familien, die mit ihren Kindern in großzügigen Häusern leben und von einer guten Infrastruktur profitieren, leben nur wenige Kilometer von denjenigen entfernt, für die Hartz IV-Leistungen der Regelfall sind und in ihrer Nachbarschaft wenig positive Impulse bekommen.

An einem sozialen Leben können viele Menschen häufig nicht teilhaben. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden stark unter dieser Form von Ausgrenzung, die in den meisten Fällen auch das spätere Leben prägt.

Um dieser fortschreitenden Entwicklung in Nordrhein-Westfalen entgegenzuwirken, bedarf es differenzierter Maßnahmen, die fachübergreifend gedacht und durchgeführt werden. In besonders benachteiligten Quartieren sollen die Lebenssituationen der Menschen verbessert und die Entwicklungsmöglichkeiten vor allem von Kindern und Jugendlichen gefördert werden.

Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds realisiert.

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