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Ihre Kursmöglichkeiten zu "Ehrenamt in Gemeinde und Gottesdienst"

„Die Sorge um Verstorbene und Hinterbliebene gehört zu den Kernaufgaben christlicher Gemeinde. In ihr kristallisiert sich in besonderer Weise die Verkündigung der christlichen Botschaft von Tod und Auferstehung….“ (Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, Juli 2006)

In den Zeiten des Umbruchs und der Veränderung bringen Gemeinden ihre Verantwortung für die Sorge um die Trauernden und Verstorbenen im Dienst von Laien im Begräbnisdienst zum Ausdruck.
Der Kurs, zu dem wir hier einladen, dient dazu, dass Frauen und Männer aus den Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land sich darauf vorbereiten, diesen Dienst zu tun.
Wegen der Bedeutung dieses Dienstes für die Gemeinde ist die Teilnahme an dem Kurs nur dann möglich, wenn der GdGbzw. der Pfarrei-Rat und der GdG- Leiter bzw. der zuständige Pfarrer der Pfarrei dies befürworten.
Erst am Ende des Kurses steht die Entscheidung an, ob der Dienst wirklich übernommen werden kann. Durch den GdGLeiter bzw. den zuständigen Pfarrer kann dann – mit Zustimmung des GdG- bzw. Pfarrei- Rates die bischöfliche Beauftragung zum Begräbnisdienst für vier Jahre beantragt werden. Eine entsprechende Vorbereitung der Gemeinde ist unverzichtbar.

Themen, die im Laufe des Kurses bearbeitet werden sollen, sind u. a.:
– die Realität von Sterben, Tod und Trauer heute
– persönliche Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer
– unsere Hoffnung angesichts des Todes: der christliche Auferstehungsglaube
-Trauer, Trauerphasen und -aufgaben
– der Kontakt zu den Hinterbliebenen, Trauerbesuch bzw. Trauergespräch
– die Begräbnisliturgie mit ihren verschiedenen „Stationen“: Aufbau und Gestaltung
– praktische Übungen zur Vorbereitung und Durchführung von Begräbnisgottesdiensten und Trauergesprächen
– die Aufgaben der Bestattungsunternehmen und die Zusammenarbeit mit ihnen
– Fragen zum Dienst und zur Akzeptanz in der Gemeinde

Der Kurs umfasst sowohl Abendveranstaltungen als auch Samstage.
Eine kontinuierliche Teilnahme ist notwendig.

Kursleitung :
Rita Nagel, Gemeindereferentin
Maria Pütgens, Gemeindereferentin
Marielies Schwering, Pastoralreferentin

Termine:
– Mittwoch, 19.05.2021,19.00h-22.00h im Katech.Institut
– Montag, 07.06.2021,19.00h-22.00h im Katech.Institut
– Donnerstag, 17.06.2021,19.00h-22.00h im Katech.Institut
– Donnerstag, 01.07.2021,19.00h-22.00h im Katech.Institut
– Samstag, 21.08.2021, 09.30h-16.30h im Nell-Breuning-Haus
– Donnerstag, 02.09.2021, 19.00h-22.00h im Katech.Institut
– Samstag, 11.09.2021, 09.30h-16.30h im Nell-Breuning-Haus
– Samstag, 18.09.2021, 09.30-16.30h im Nell-Breuning-Haus
– Dienstag, 21.09.2021, 19.00h-22.00h im Katech.Institut
– Donnerstag, 07.10.2021, 19:00-21:30 Uhr im Katech.Institut
– Samstag, 06.11.2021, 09:30-16:30 Uhr im Nell-Breuning-Haus
– Mittwoch, 10.11.2021, 19:00-21:30 Uhr im Katech.Institut

Die Abende finden im Katechetischen Institut, Eupener Straße 132, 52066 Aachen und die Samstage im Nell-Breuning-Haus, Wiesenstraße 17, 52134 Herzogenrath statt.
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.
Bitte denken Sie an die Mund-Nase-Bedeckung.

Ihnen entstehen keine Kursgebühren.
Den Kostenbeitrag für die Verpflegung an den Samstagen und die Kosten für das Arbeitsmaterial, das jede/r Teilnehmer/in für die Kursarbeit braucht, bitten wir die
entsendenden Pfarreien (bzw. GdGs) zu übernehmen.

Fragen können Sie gerne richten an:
Marielies Schwering, Pastoralreferentin im Büro der Regionen Aachen-Stadt und -Land,
Tel. 0241 / 4790-105, Mail: marielies.schwering @bistum-aachen.de

Informationen, Kursdetails, Termine

„Die Sorge um Verstorbene und Hinterbliebene gehört zu den Kernaufgaben christlicher Gemeinde. In ihr kristallisiert sich in besonderer Weise die Verkündigung der christlichen Botschaft von Tod und Auferstehung….“ (Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, Juli 2006)

In den Zeiten des Umbruchs und der Veränderung bringen Gemeinden ihre Verantwortung für die Sorge um die Trauernden und Verstorbenen im Dienst von Laien im Begräbnisdienst zum Ausdruck.
Der Kurs, zu dem wir hier einladen, dient dazu, dass Frauen und Männer aus den Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land sich darauf vorbereiten, diesen Dienst zu tun.
Wegen der Bedeutung dieses Dienstes für die Gemeinde ist die Teilnahme an dem Kurs nur dann möglich, wenn der GdG- bzw. der Pfarrei-Rat und der GdG- Leiter bzw. der zuständige Pfarrer der Pfarrei dies befürworten.
Erst am Ende des Kurses steht die Entscheidung an, ob der Dienst wirklich übernommen werden kann. Durch den GdGLeiter bzw. den zuständigen Pfarrer kann dann – mit Zustimmung des GdG- bzw. Pfarrei- Rates die bischöfliche Beauftragung zum Begräbnisdienst für vier Jahre beantragt werden. Eine entsprechende Vorbereitung der Gemeinde ist unverzichtbar.

Themen, die im Laufe des Kurses bearbeitet werden sollen, sind u. a.:
– die Realität von Sterben, Tod und Trauer heute
– persönliche Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer
– unsere Hoffnung angesichts des Todes: der christliche Auferstehungsglaube
-Trauer, Trauerphasen und -aufgaben
– der Kontakt zu den Hinterbliebenen, Trauerbesuch bzw. Trauergespräch
– die Begräbnisliturgie mit ihren verschiedenen „Stationen“: Aufbau und Gestaltung
– praktische Übungen zur Vorbereitung und Durchführung von Begräbnisgottesdiensten und Trauergesprächen
– die Aufgaben der Bestattungsunternehmen und die Zusammenarbeit mit ihnen
– Fragen zum Dienst und zur Akzeptanz in der Gemeinde

Der Kurs umfasst 8 Abendveranstaltungen und 3 Samstage.
Eine kontinuierliche Teilnahme ist notwendig.

Kursleitung :
Rita Nagel, Gemeindereferentin
Maria Pütgens, Gemeindereferentin

Termine:
– Dienstag 14.09.2021, 19:30-22:00 Uhr
– Mittwoch 06.10.2021, 19:30-22:00 Uhr
– Dienstag 26.10.2021, 19:30-22:00 Uhr
– Samstag 13.11.2021, 09:30-16:30 Uhr
– Donnerstag 25.11.2021, 19:30-22:00 Uhr
– Dienstag 14.12.2021, 19:30-22:00 Uhr
– Dienstag 11.01.2022, 19:30-22:00 Uhr
– Samstag 29.01.2022, 09:30-16:30 Uhr
– Donnerstag 10.02.2022. 19:30-22:00 Uhr
– Samstag 12.03.2022, 09:30-16:30 Uhr
– Dienstag 22.03.2022, 19:30-22:00 Uhr

Die Abende finden in den Räumlichkeiten der GdG Stolberg Süd statt und werden frühzeitig bekanntgegeben.

Bitte denken Sie an die Mund-Nase-Bedeckung.

Ihnen entstehen keine Kursgebühren.
Den Kostenbeitrag für die Verpflegung an den Samstagen und die Kosten für das Arbeitsmaterial, das jede/r Teilnehmer/in für die Kursarbeit braucht, wird von den
entsendenden Pfarreien (bzw. GdGs) zu übernommen.

Fragen können Sie gerne richten an:
Marielies Schwering, Pastoralreferentin im Büro der Regionen Aachen-Stadt und -Land,
Tel. 0241 / 4790-105, Mail: marielies.schwering @bistum-aachen.de

Informationen, Kursdetails, Termine

Die Fortbildung „Erzählwerkstatt Bibel“ vermittelt Kompetenz, Sicherheit und Freude im freien Erzählen biblischer Geschichten für Kinder. In den verschiedenen Kursabschnitten wird es darum gehen, einen spielerischen Zugang zu biblischen Texten zu finden, selbständig freie biblische Erzählungen zu entwickeln und sie mit Freude an andere weiterzugeben.
Anhand von leichten kreativen und spielerischen Übungen wird mit den Teilnehmer/innen
zusammen die Grundlagen mündlichen Erzählens erarbeitet und praktisch eingeübt. Auch
verschiedene Formen des Erzählens und Möglichkeiten der praktischen Umsetzung werden
vermittelt.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Alle, die Spaß daran haben, Geschichten zu erzählen
und zu hören, können teilnehmen. Denn dort, wo vom Glauben noch erzählt wird, da lebt die
Hoffnung auf eine bessere Welt weiter.

Die Qualifizierung umfasst insgesamt drei aufeinander aufbauende Kursabschnitte sowie Start und Abschluss in den jeweiligen Einrichtungen der Teilnehmenden.

19. – 21. Oktober 2021 (0,5 Tag)
Kick Off: Erzählbesuch in der Einrichtung
Einen Vor- oder Nachmittag besucht ein/e professionelle/r Erzählkünstler/in die Einrichtung, erzählt für kleine und große Menschen und beantwortet Fragen rund um das Erzählen.
Terminvergabe nach Anmeldeschluss durch Frau Riemann-Marx.

28.- 29. Oktober 2021 im Haus der Regionen Mönchengladbach, Bettrather Str. 22,
41061 Mönchengladbach
Kursabschnitt A (2 Tage) jeweils 9:00-17:00 Uhr
Wie erarbeite ich mir selbständig eine freie biblische Erzählung? Wie erzähle ich spannend und lebendig?
– Grundlagen mündlichen Erzählens I
– Aufbau von Geschichten
– Rahmenbedingungen von Erzählen

13. – 14. Januar 2022 im Helene-Weber-Haus Aachen, Bendelstraße 28-32, 52062 Aachen
Kursabschnitt B (2 Tage) jeweils 9:00-17:00 Uhr
Hier wird aufbauend an der eigenen Erzählkompetenz gearbeitet und verschiedene Methoden bzw. Formen des Erzählens vermittelt.
– Grundlagen mündlichen Erzählens II
– Einsatz von Gestik und Mimik
– Workshop: Erzählen mit Figuren
– Workshop: Philosophieren mit Kindern

08. – 09. März 2022 im Helene-Weber-Haus Stolberg, Oststraße 66, 52222 Stolberg
Kursabschnitt C (2 Tage) jeweils 9:00-17:00 Uhr
Es werden weitere interaktive Formen des Erzählens praktisch erprobt und eingeübt. Außerdem wird die praktische Umsetzung im eigenen pädagogischen Kontext in den Blick genommen.
– Workshop: Erzählen mit Gegenständen
– Workshop: Trommelgeschichten

Mai / Juni 2022 Abschluss der Qualifizierung / Erzählaktion in der Einrichtung (0,5 Tag)
Beim Abschluss der gesamten Qualifizierung geht es um die praktische Umsetzung in der eigenen Einrichtung: Die Entwicklung und Durchführung einer Erzählaktion für Kinder und möglicherweise ihrer Eltern stehen im Mittelpunkt. Zur Unterstützung kommen die Künstler/innen von Theomobil e.V. in die KiTa. (Termin nach Absprache)
– Entwicklung eines religionspädagogischen Angebotes für Kinder (und Eltern) in der KiTa
– Präsentation biblischer Erzählungen
– Fachliche Begleitung durch die Künstler/innen von Theomobil e.V.
– Reflexion und Auswertung
Referent/innen: Künstler/innen von Theomobil e.V., Sendenhorst

Die Teilnehmer/innen lernen:
– die praktischen Grundlagen mündlichen Erzählens
– den gezielten Einsatz von Mimik und Gestik beim Erzählen
– die eigenständige Erarbeitung biblischer Erzählungen für Kinder
– verschiedene Erzählformen (Erzählen mit Figuren, Trommelgeschichten, Erzählen mit Gegenständen, Erzählen und Zeichnen)
– die praktische Umsetzung in religionspädagogischen Kontexten (religionspädagogische
Angebote in der KiTa, religiöse Feste und Feiern im Jahreskreis, Familiengottesdienste, etc.)
Teilnahme-Informationen:
Kostenbeitrag pro Kita: 990 € für 7 Fortbildungstage und bis zu 2 Teilnehmer/innen pro Einrichtung (inkl. Verpflegung bei den Tagesveranstaltungen)
Mindestteilnehmer/innen: 9 Einrichtungen (9-18 TN)

Veranstalter: Helene-Weber-Haus, Katholisches Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Aachen-Stadt und Aachen-Land, Leitung: Astrid Natus-Can, in Kooperation mit dem Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder im Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Leitung: Ulrike Riemann-Marx (Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder); Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Ulrike Riemann-Marx, Eupener Str. 132, 52066 Aachen, Tel.: 0241-6000424; Anmeldung bis zum 27. August 2021 über: www.heleneweberhaus.de (Kurs-Nr. 21-974040)

Informationen, Kursdetails, Termine

Sie interessieren sich für die Hospizbewegung, für das Miteinander am Lebensende?
Sie berührt dieses Engagement und sie haben ein wenig Zeit zur Verfügung?
Seit 1999 setzt sich der Hospizverein in den Städten Eschweiler und Stolberg ehrenamtlich dafür ein, dass Menschen bis zuletzt ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben führen können. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden begleiten schwer kranke Menschen und ihre Zugehörigenn da, wo sie zu Hause sind ,in ihren Wohnungen, im betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim.
Wir planen einen Befähigungskurs „nur für Männer“ und einen Befähigungskurs für Jugendliche unter 30Jahren.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Die Kursteilnehmer bringen ihre Begabung und ihre Zeit mit ein.

In Kooperation mit dem ambulanten Hospizdienst Eschweiler/Stolberg e.V.
Kursort: Helene-Weber-Haus,Oststrasse 66, Stolberg

Termine werden noch bekannt gegeben.

Sollte die ständig wechselnde Coronasituation eine Präsenzveranstaltung nicht zulassen, werden wir Teile des Kurses als Onlineschulung abhalten.

Informationen, Kursdetails, Termine

Ehrenamtliche Hospizarbeit ist eine besondere Aufgabe. Um diese wahrnehmen zu können, ist die Reflexion der eigenen Arbeit wichtig, weil sich die Anforderungen von Besuch zu Besuch verändern können. In Gruppen- wie Einzelgesprächen, bei kollegialer Beratung und Erfahrungsaustausch wird die Hospizarbeit analysiert und die eigenen Leistungen in Begleitung und Betreuung betrachtet.

Informationen, Kursdetails, Termine

Das Lebensende und das Sterben machen uns als Mitmenschen oft hilflos. In diesem Letzte-Hilfe-Kurs lernen interessierte Bürgerinnen und Bürger, was sie für die ihnen Nahestehenden am Ende des Lebens tun können. Der Kurs vermittelt Basiswissen, Orientierungen und einfache Handgriffe.

Die Inhalte des Kurses:
– Sterben als Teil des Lebens
– Vorsorgen und Entscheiden: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht etc.
– Leiden lindern
– Abschied nehmen vom Leben, unsere Möglichkeiten und Grenzen

Weitere Informationen auch unter: www.letztehilfe.info

Sollte die ständig wechselnde Corona-Situation eine Präsenzveranstaltung nicht zulassen, wird der Kurs als Online-Schulung durchgeführt.

Referentinnen:
– Sabine Bartz, Gabi Murach, Koordinatorinnen des ambulanten Hospizdienstes Eschweiler / Stolberg e. V.
– Manuela Rheinberg, Vorsitzende des Ambulanten Hospizdienstes Eschweiler / Stolberg e. V. , Leiterin des Pflegedienstes DIAS in Stolberg
Alle drei Referentinnen sind zertifizierte Kursleiterinnen für Letzte Hilfe Kurse.
Leitung: Sabine Bartz, Koordinatorin

Informationen, Kursdetails, Termine

Für Christsein und Kirche wird nicht wenig daran hängen, ob unsere Gemeinden auch in Zukunft Orte des Gebetes und des gemeinsam gefeierten Glaubens sind. Gerade in Zeiten gesellschaftlichen und kirchlichen Umbruchs kommt dabei der Bereitschaft und den Begabungen ehrenamtlich engagierter Christinnen und Christen eine besondere Bedeutung zu. Mehr denn je brauchen wir Orte, an denen wir unser Leben in gemeinsamen Feiern des Glaubens vor Gott bringen. Dabei begegnen wir dem auferstandenen Christus am „Tisch des Brotes“ und am „Tisch des Wortes“. Im Gefolge des II. Vaticanischen Konzils ist in unserer Kirche das biblisch bezeugte Wort Gottes als bleibende Gabe und Stärkung unseres Glaubens neu entdeckt und in einer eigenständigen Form liturgischen Feierns, die sich von der Feier der Eucharistie unterscheidet, gewürdigt worden.

In Zeiten, in denen wegen Ordinationsmangel immer häufiger Gemeinden auf die regelmäßige Feier der Eucharistie verzichten müssen, sind solche Wort-Gottes-Feiern, die von dazu geeigneten und beauftragten Frauen und Männern geleitet werden, ein kostbarer Baustein der Sammlung und Sendung christlichen Lebens.
Unser Liturgiekurs ermutigt und fördert die Befähigung von Gemeindemitgliedern, Gottesdienste verschiedener Art, insbesondere Wort-Gottes-Feiern vorzubereiten und zu leiten.
Wir verstehen unseren Kurs nicht vorrangig als Seminar, bei dem es um Vermittlung und Aneignung von Inhalten und Informationen oder um den Austausch überall umsetzbarer Handlungsmodelle geht. Viel mehr laden wir die Teilnehmer*innen ein, sich auf einen ganzheitlichen Lernprozess einzulassen, in dem grundsätzlich mehrere Dimensionen ineinandergreifen und ausbalanciert werden: eine inhaltlich – kognitive, eine gruppendynamisch – kommunikative, eine spirituell – affektive und eine pastoral – praktische. Auf all diesen Ebenen ereignet sich lebendiges Lernen in gemeinsamer
Verantwortung.

Der Kurs wird möglichst praxisnah gestaltet und umfasst im Wesentlichen folgende Inhalte und Lernbereiche:
– Ausgangslage und Motivation zur Teilnahme am Kurs und gegenüber einem möglichen späteren Dienst als Gottesdienst-Beauftragte/r
– Taufe und Firmung als sakramentale Basis und „Ermächtigung“ zu einem solchen Dienst
– Reflexion der Zusammenhänge von Kirchenbildern und liturgischem Feiern; die feiernde Gemeinde als Subjekt der Liturgie; die Bedeutung der „tätigen Teilhabe“ aller Mitfeiernden
– die gewachsene Verantwortung und Rolle der Laien und die bleibende und unverzichtbare Bedeutung des ordinierten Amtes
– Zuordnung und Miteinander der verschiedenen liturgischen Dienste
– Wesen und Bedeutung liturgischen Feierns als dialogisches Geschehen zwischen Gott und Menschen und als Ausdruck des gemeinsamen Glaubens der Kirche
– Ein- und Überblicke zu den verschiedenen Formen, Gestalten und Anlässen liturgischer Feiern
– Bedeutung und Rolle der Heiligen Schrift im Gottesdienst; Zugänge zu und Umgang mit biblischen Texten; Formulierung eines „Leitgedankens“ bzw. einer die Gestaltung der Feier prägenden Botschaft
– Entstehung und eigenständige Gestalt der Wort – Gottes – Feier; Aufbau und innerer Sinn, Einübung in den Vollzug ihres „geistlichen Weges“, Reflexion ihrer heutigen pastoralen Relevanz
– Praktisches Einüben und gemeinsame Reflexion der Gestaltung von Einzelelementen der Wort – Gottes – Feier; Sinn und Bedeutung einzelner Gebetsformen (Lobpreis, Fürbitten …)
– Sensibilisierung für und Einüben in den Feiercharakter einer solchen Liturgie
– Bedeutung des Segens, mögliche Segenselemente in Wort – Gottes – Feiern
– Reflexion des Für und Wider der Kommunionspendung in Wort – Gottes – Feiern
– Zeichenhandlungen, Gesten und Rituale, sinnenfällige Elemente, Symbole und Gebärden
– Einführung in das Liturgische Jahr und die Leseordnung
– Die Bedeutung der Stille in der Liturgie
– Bedeutung und Handhabung „Liturgischer Orte“ im Kirchenraum
– Sensibilisierung für eine angemessenen liturgische Präsenz; Einübung einer stimmigen und würdigen Gestaltung in Abstimmung von Sprache und Bewegung, Raum und Handlung (im
Zusammenspiel mit theaterpädagogischen Elementen)
– Musik und musikalische Elemente im Gottesdienst
– die Möglichkeiten liturgischer Kleidung
– Vorstellen hilfreicher Materialien und Arbeitshilfen zur Vorbereitung und Gestaltung.

Aufgrund der Bedeutung dieses Dienstes für die Gemeinde ist es erforderlich, dass der Pfarrei-Rat die Teilnahme an diesem Kurs und damit den Dienst an der Leitung von
Gottesdiensten befürwortet.
Nach Abschluss des Kurses wird eine Teilnahmebestätigung ausgestellt. Durch die verantwortliche Leitung kann die bischöfliche Beauftragung zu diesem Dienst beim Regionalvikar über das Büro der Regionen beantragt werden. Die durch den Regionalvikar beauftragten Damen und Herren sollen dann durch die verantwortlich Seelsorgenden in geeigneter Weise den Gemeinden vor Ort vorgestellt und in ihren Dienst eingeführt werden.

Termine:
Donnerstag, 23.September 2021 19.30h – 21.30h
Mittwoch, 06.Oktober 2021 19.30h – 21.30h
Donnerstag, 28.Oktober 2021 19.30h – 21.30h
Montag, 08.November 2021 19.30h – 21.30h
Samstag, 20.November 2021 09.30h – 17.00h
Mittwoch, 01.Dezember 2021 19.30h – 21.30h
Samstag, 15.Januar 2022 09.30h – 17.00h
Mittwoch, 26.Januar 2022 19.30h – 21.30h (Abschlussabend in Präsenz)
Kursort sind für die Abende i.d. Regel ein digitaler Raum und für die Samstage ein Kirchenraum in der GdG.
Der Kurs ist so konzipiert, dass grundsätzlich eine kontinuierliche Teilnahme möglich sein sollte. Nehmen Sie bitte in anderen Fällen Kontakt zur Kursleitung auf, um weitere Optionen zu überlegen.
Die Teilnehmer:innenzahl liegt bei max. 10 Personen, es sollten mindestens 6 Teilnehmer:innen sein.

Es entstehen für Sie keine Kursgebühren. Die Kosten für die drei Werkbücher, die jede/r Teilnehmer*in für die Kursarbeit braucht („Wort-Gottes-Feier. Werkbuch für die Sonn- und Festtage“ / 14,90 € , „Versammelt in Seinem Namen. Tagzeitenliturgie – Wort-Gottes-Feier – Andachten an Wochentagen“ / 19,90 € und „Wort Gottes feiern“ – ein Ausbildungskurs für Gottesdienstbeauftragte, 16,90 €) bitten wir die entsendende Pfarrei zu übernehmen. Die Werkbücher werden durch die Kursleitung besorgt.

Mit Fragen können Sie sich gerne an Marielies Schwering wenden:
Telefon: 0241/4790-105, E-Mail: marielies.schwering@bistum-aachen.de

Der Kurs wird in Zusammenarbeit zwischen dem Büro der Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land des Bistums Aachen
und dem HELENE-WEBER-HAUS, Kath. Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Aachen-Stadt und Aachen-Land durchgeführt.

Informationen, Kursdetails, Termine




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