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Helene

Der Mensch stand für Dr. h.c. Helene Weber zeitlebens im Mittelpunkt ihres Wirkens. Ihr Wertefundament war der katholische Glaube, der ihr Handeln als politisch und sozial engagierte Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägte.

Nach ihrem Hochschulstudium von 1909-1916 im Höheren Schuldienst in Bochum und Köln leitet Helene Weber die Soziale Frauenschule, zunächst in Köln, später in Aachen.

Sie war Mitbegründerin und Vorsitzende des Vereins Katholischer Sozialbeamtinnen, letzteres bis zum Lebensende. Beruflich konzentrierte sie sich speziell auf die Handlungsfelder berufliche Frauenbildung, Jugendwohlfahrt und Familie.

Als Zentrumsabgeordnete war sie 1919-1920 Mitglied in der Weimarer Nationalversammlung, 1921-1924 im Preußischen Landtag und 1924-1933 im Deutschen Reichstag.

Nach Kriegsende war sie für die CDU Mitglied des ersten ernannten Landtags von Nordrhein-Westfalen (1946), ab 1947 des Zonenbeirats der Britischen Zone und als Mitglied des Parlamentarischen Rates eine der „vier Mütter des Grundgesetztes“ (1948).

Von 1949 bis zu ihrem Tod gehörte sie dem Deutschen Bundestag an.

„Ich habe immer den Menschen gesucht.“

Dr. h.c. Helene Weber 1881-1962