Wehe, wenn ein Leben, eine Welt, ein Volk
keine Verheißungen mehr hat. Das heißt,
zugleich: Sie haben keine Lebendigkeit mehr,
keinen Glanz, keine Zuversicht, keinen Mut
und kein Glück. Die Freude stirbt.

Alfred Delp SJ

Boland-Theissen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Zitat stammt von Alfred Delp, der am 15. September 1907 in Mannheim geboren und am 02. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee durch die Nationalsozialisten hingerichtet wurde.
Er hatte Kontakt zum sogenannten Kreisauer Kreis, der Widerstandsgruppe um Helmuth James Graf von Moltke. Seine Aufgabe sollte es sein, eine sozial gerechte Gesellschaft in der Zukunft zu entwerfen. Er entwickelte seinerzeit fortschrittliche Gedanken zu einer sozialen Marktwirtschaft, einer Arbeitnehmer-Mitbestimmung oder einem Familienlohn. Wegen seiner Kontakte zum Kreisauer Kreis wurde er hingerichtet. Alfred Delp hatte den Mut, seiner Verheißung zu folgen. Noch im Gefängnis legte er mit gefesselten Händen sein Gelübde ab, das ihn auf ewige Zeit mit dem Jesuitenorden verband. Welch ein Mut und welche Zuversicht.
Warum schreibe ich das hier zu Anfang unseres neuen Programms?
Ich glaube es ist wichtig, immer wieder einzutreten für unsere Demokratie, für soziale Gerechtigkeit, für ein friedliches Miteinander. Jede und jeder Einzelne ist dabei wichtig. Die Gesellschaft  sind Sie, ist Ihre Familie, die Nachbarn, Freunde und Kollegen. Sie können sich einsetzen für Ihr Leben und das Leben anderer Menschen in Ihrer Umgebung.
Wir laden Sie ein durch Bildung und Begegnung immer wieder aufs Neue Ihren Zielen und Ihrer Verheißung zu folgen. Damit dies gelingt, haben wir wieder eine Fülle von Angeboten an 280 Orten in der Städteregion für sie zusammengestellt.  
Nun möchte ich Ihnen im Namen des Teams Lebendigkeit, Glanz, Zuversicht, Mut, Glück und Freude wünschen

Es grüßt Sie im Namen des Teams,
Ihre

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Dr. Mechtilde Boland-Theißen
Geschäftsführerin und Leiterin

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