Pausenbrot leicht gemacht
Eine ausgewogene Brotdose lässt sich ganz einfach nach dem Baukastenprinzip, zum Beispiel dem Brotdosen-Baukasten der Initiative „Ich kann kochen“ der Sarah-Wiener-Stiftung und der Barmer, zusammenstellen:
1. Vollkorn als Basis
Brot, Brötchen oder Wraps aus Vollkorn liefern komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Sie machen länger satt als stark verarbeitete, helle Backwaren. Geeignet sind zum Beispiel:
Vollkornbrot | Mischbrot | Vollkornbrötchen | Vollkorn-Wraps | Knäckebrot
Tipp: Wenn Ihr Kind Vollkornbrot zunächst ablehnt, starten Sie mit einem Mischbrot und erhöhen Sie den Vollkornanteil nach und nach.
2. Ein leckerer Belag
Das Brot wird mit einer Eiweißquelle und einem passenden Belag zum richtigen Energiespender.
Ideen sind:
Frischkäse mit Gurke | Käse mit Tomate | Hummus mit Paprika | Naturbelassener Frischkäse mit Kräutern | Ei mit etwas Kresse | Avocado mit Frischkäse | Puten- oder Hähnchenaufschnitt
Dabei gilt: Nicht jeden Tag muss es das gleiche Wurst- oder Käsebrot sein. Abwechslung macht die Brotdose interessanter.
3. Obst und Gemüse – bunt macht Spaß
Eine Portion Obst oder Gemüse gehört für viele Kinder selbstverständlich in die Brotdose – besonders wenn es appetitlich vorbereitet ist.
Gut geeignet sind beispielsweise:
Apfelspalten | Beeren | Weintrauben | Mandarinen | Gurkenscheiben | Paprika | Möhrensticks | Cocktailtomaten
Der Trick für Gemüse-Muffel: Kleine Stücke, verschiedene Farben und handliche Portionen funktionieren oft besser als eine große Portion Gemüse.
Ein paar rote Paprikastreifen, gelbe Tomaten und grüne Gurke sehen in der Brotdose gleich viel spannender aus.
4. Trinken nicht vergessen
Eine wiederverwendbare Trinkflasche gehört deshalb genauso selbstverständlich in den Schulranzen wie die Brotdose. Dabei gilt: Wasser ist der beste Durstlöscher.
Vermeiden Sie lieber stark zuckerhaltige Getränke wie Limonaden oder gesüßte Eistees oder die vielgeliebte Vanille- oder Schokomilch. Diese Getränke liefern viel Zucker, löschen aber keinen Durst.